Die Macher: Transparente Demokratie mit der DEMOCRACY App

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Wir leben in einer Demokratie. So heißt es zumindest. Trotzdem fühlt sich der Gang zur Urne im Vierjahrestakt nicht gerade wie das höchste aller „partizipatorischen Gefühle“ an. Scheinbar ist irgendwo Sand ins Getriebe unseres repräsentativen Systems geraten. Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass die „Partei der Nichtwähler“ seit Jahrzehnten zu den stärksten unseres Landes gehört.

Wenn jedoch jedes Volk die Regierung(-sform) hat, die es verdient, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass wir eine als repräsentative Demokratie verkappte Elitenherrschaft verdienen? „Nein!“ – sagt Marius Krüger, 25 Jahre jung, Visionär, Macher und Initiator des Projektes „Democracy Deutschland e.V.“.

Zusammen mit zwei befreundeten Programmierern hat Marius sich auf dem Weg gemacht, um an jenen Stellschrauben des Systems zu drehen, die ihm alt und verrostet vorkommen. Dass Marius dieses Projekt in Angriff genommen hat, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit. Er selbst stammt aus einem gut situierten Umfeld, also aus dem Teil der Bevölkerung, der gerade zu den 10 Prozent unserer Gesellschaft gehört, deren Interessen von der Politik nicht nur wahrgenommen, sondern auch gehegt und gepflegt werden. Diese selektive Interessenvertretung für eine kleine Bevölkerungsschicht ist es, die Marius einerseits empört und ihm andererseits die Kraft dazu gibt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Und da der Glaube an eine Idee bekanntlich Berge versetzen kann, ist bei dem Projekt der drei Demokratiefreunde eine App herausgekommen, die das Potenzial besitzt, das politische System, wie wir es heute kennen, völlig auf den Kopf zu stellen.

Jetzt liegt es an uns. Nur wir können dafür sorgen, dass dieses Potenzial einer schon lange überfälligen Idee auch zur vollen Entfaltung kommt. Wie wir das machen können und worum es genau geht, seht ihr in einer neuen vor Optimismus nur so strotzenden Folge von „Die Macher“.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://www.democracy-deutschland.de/

Inhaltsübersicht:

0:00:08 Wer ist Marius Krüger?

0:17:37 Die Geburt einer Idee

0:38:38 Der transparente „App“-geordnete

0:51:24 Friedliche Korrekturen an einem fehlerhaften System

1:03:48 Über die Funktionsweise der App

1:14:34 Werde User!

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Comment (46)

  1. Ein schönes und kurzweilig-informatives Interview mit einem sehr sympathischen Mann. Ich finde die Idee wirklich großartig auch wenn ich sie persönlich nicht nutzen kann (kein Smartphone). Wirklich demokratisch wird das Ganze leider erst, wenn wirklich jeder Zugang zu so einer App hat. Nicht jeder besitzt ein Smartphone, aus welchem Grund auch immer. Solange es keine Alternativen zum Smartphone gibt, können solche Abstimmungen nicht repräsentativ sein. Dennoch wünsche ich dem DEMOCRACY-Team viel Erfolg.

  2. ihr habt gehört wir wichtig die app ken ist. ich habe jetzt gespendet. das kann ich noch viel weiter denken und ich wünsche allen direkte demokratie. mit dem internet ist die rechtfertigung repräsentativer demokratie weggefallen. tat sat.

  3. Marius Krüger ist fast genial, überzeugende Argumente und profundes Wissen, superintelligent. Bedauerlicherweise wird er von Ken in seinen Aufführungen häufig mit banalem Repetieren, richtig bescheuert geradezu, unterbrochen, sodass Marius leider seine Ideen nicht zum Ende ausführt. So bringt Ken seine Zuschauer um wichtige Gedankengänge seiner Interviewpartner. Auch leider auch im Interview mit Prof. Dr. Mausfeld geschehen, sehr schade. Besonders intelligent ist das nicht.
    Marius ist sehr idealistisch, was die Demokratiereife der Bürger betrifft. Für so eine App ist die Masse der Deutschen zu blöd, muss mal gesagt werden. Dennoch ein grandioses Projekt. Wenn dieses systemisch relevant werden sollte, werden mit Sicherheit bestimmte Kräfte dieses torpedieren. Prof. Dr. Rainer Mausfeld und Dr. Daniele Ganser können erklären, warum das passieren wird.

  4. Die Idee finde ich toll, ein Problem sind aber die sensiblen Daten trotzdem. dass sie momentan nicht erhoben werden, kann man glauben. wenn sie doch irgendwann – warum auch immer – erhoben und ausgewertet werden, würde man als User davon nichts merken. Es bleibt also nur das Vertrauen, in sein Versprechen, dass die Daten nicht erhoben werden.

  5. Wie kann man mit 25 Jahren so unglaublich klar über sich selbst sein und die Vorgänge der Welt/Politik so klar verstehen und analysieren UND dann auch noch diese tolle App als Teil der Lösung präsentieren? …wirklich beeindruckend. Ich werde sie testen und unterstützen und dieses Interview teilen. Lob an KenFM auch für die Produktion. Wie immer toller Ton und Bild.

  6. sowas senden sie nicht in den Mainstream-Medien. Müsste es aber.

    KenFM. Danke dass es dein Format gibt. Die Mainstream-Medien sterben aus. Und das ist auch gut so. Passt auf euch auf. Die bekämpfen euch dann natürlich immer mehr dann.

  7. Idee ist gut, aber . . .. . der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen. Ich neide ihm sein Geld nicht. Mußte allerdings die Hertie Stiftung ihr Geld jemandem geben, der sowieso schon Geld hat? Ihm ein Stipendiat geben ? Dieses Geld wäre für Leute besser geeignet die keine Möglichkeit der externen Finanzierunghaben. Und. . . . .eine APP ist hja nett, aber . . . GEARBEITET wird am Rechner (= windows / mac OS ) !!

  8. Sehr gute App, absolut das Richtige für unsere Zeit. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Weiterentwicklung, meine Unterstützung wird kommen, Danke an KenFm für das Interview ✌️💛👸🏼🤴🏻

  9. Habe kein Schlaufon, werde mir auch keinen Bezahlchip einpflanzen lassen. Aber sonst schöne Idee.
    Auch "MdB-Watch" ist eine schöne Idee, vielleicht noch mit Stechuhr (War der überhaupt da?) und Nebenjobregister (Stimmt der vielleicht eher für den Arbeitgeber als für den Wähler ab?). Ich befürchte nur, dass man am Ende gar nicht mehr weiß, wen man wählen soll.

  10. Habe einfach Demokratie App eingegeben. Dieses Interview wurde als erstes Angezeigt. Ich bin ehe mit so einer Intention auf die Suche gegangen. Super Arbeit Marius und auch du Ken.

  11. Ein wahrlich sehr erfrischendes Interview…das macht Hoffnung,dass die Millennials wohl doch noch nicht alle zur Generation "Doof" mutiert sind.
    Danke für´s Hochladen.

  12. Eigentlich eine tolle Idee. Schade, dass es das Programm nur als "App" zu haben gibt – das schränkt den Nutzerkreis ein. Und: wenn die Parteien auf ihre Wahlwerbung verzichten würden, wäre das Geld für Mehr Demokratie da ….

  13. Genial! Und nicht nur für junge Leute, auch ich für "Grannys" wie mich mit meinen 60+, Anhängerin von deep democracy. Habe die App jetzt auf meinem Handy. Werde ich testen und gern unterstützen bzw. davon erzählen. Erste Newsrunde ist raus …

  14. Ich bin ja nach all den Jahren, mit denen ich mich mit Geopolitik befasse nicht mehr ganz so einfach zu beeindrucken wenn es um Dinge geht, die angeblich "wirklich was verändern". Dieses Tool aber birgt meiner Meinung nach durchaus das Potenzial, Politiker durch öffentlichen Druck die Korruption unrentabel zu machen.
    Dadurch entsteht allerdings eine solch große potentielle Gefahr für die herrschende Klasse in Deutschland, dass die Besitzer dieser App, vermutlich Angst um ihre körperliche Unversehrtheit haben müssen. Versuche das Ding aufzukaufen und dann zu entschärfen gab es ja anscheinend schon. Wenn sie damit nicht durchkommen dann…….Naja, ich wünsche den Jungs trotzdem Alles Gute. Vielleicht ändert diese App ja wirklich in Zukunft etwas…..

  15. Großartige Idee! Großartiges Engagement dieser jungen Leute! Und jetzt eine Frage: gibt es die Möglichkeit für Dt. BundesbürgerInnen/WählerInnen, die im Ausland leben und daher eine ausländische Handy-Nr. haben, sich ebenfalls zu beteiligen? Die App bietet sich geradezu an, leicht zu verfolgen, was sich in der dt. Politik und Gesellschaft tut.

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